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// Biografische Eckdaten //

// Persönliches //

Oft fragen mich Leute, wie und wieso ich überhaupt zum Improvisieren gekommen bin. Meistens weiß ich nicht so richtig, was ich darauf antworten soll. Lag es an einem meiner Klavierlehrer, der mich in die Musiktheorie einführte, sodass ich für die Theorie des Komponierens Feuer fing? Lag es an der Klavierspielerin meiner Kirche, die nicht nach Noten spielen konnte und dennoch auf geheimnisvolle Weise die schönsten Liedbegleitungen produzierte? Lag es daran, dass ich mit Noten schon immer auf Kriegsfuß gestanden habe und lieber nach Gehör spiele?

Vielleicht von allem ein bisschen. Fest steht jedoch, dass ich mit 16 Jahren mein erstes Lied komponierte und ziemlich schnell Geschmack am Komponieren an sich fand. Klavier spielen ist für mich so, als ob ich nach Hause komme. Es ist, als wenn die Saiten meiner Seele, die den ganzen Tag angespannt waren, endlich zur Ruhe kommen können. Musik ist für mich eine Art zweite Sprache, die oft viel besser und genauer ausdrücken kann, was sich so schwer mit Worten beschreiben lässt. Ich mache Musik, um anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Ich mache Musik, weil sie mich beflügelt, begeistert und bewegt. Ich mache Musik, weil ich nicht anders kann. Punktum.